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vCPM

Abkürzung für: Sichtbarer CPM
Kurz erklärt

vCPM steht für sichtbarer CPM (englisch „viewable CPM“) und ist ein Abrechnungsmodell, bei dem Werbetreibende pro tausend sichtbaren Impressionen zahlen. Anders als beim klassischen CPM werden nur Einblendungen berechnet, die die Sichtbarkeitskriterien erfüllt haben, also tatsächlich im Blickfeld des Nutzers waren. Das Modell kommt vor allem bei Display-Anzeigen mit Fokus auf Sichtbarkeit zum Einsatz.

vCPM

Wie funktioniert vCPM?

Beim vCPM legt der Werbetreibende ein Gebot pro tausend sichtbaren Impressionen fest. Abgerechnet wird nur, wenn eine Anzeige nach den Sichtbarkeitskriterien tatsächlich sichtbar war — bei Display-Anzeigen üblicherweise mindestens 50 Prozent der Fläche für mindestens eine Sekunde. Die Sichtbarkeit misst Google über die Technologie Active View.

Der Unterschied zum klassischen CPM liegt genau in dieser Bedingung: Beim CPM zahlt man für jede Einblendung, auch wenn sie außerhalb des Blickfelds bleibt. Beim vCPM entfallen Kosten für nicht sichtbare Impressionen, was das Risiko verringert, für unwahrnehmbare Ausspielungen zu bezahlen.

Warum ist vCPM wichtig?

vCPM richtet die Bezahlung an der Chance auf Wahrnehmung aus. Für Branding- und Reichweitenkampagnen, deren Ziel die Präsenz im Blickfeld ist, ist das ein passenderes Modell als der klassische CPM, weil es unsichtbare Einblendungen nicht in Rechnung stellt.

Zugleich ist ein reines vCPM-Gebot mit Vorsicht zu bewerten: Ein höherer Preis pro sichtbarer Impression kann sich lohnen, wenn dafür ausschließlich sichtbare Kontakte bezahlt werden. Der direkte Vergleich der Tausend-Kontakt-Preise zwischen CPM und vCPM führt daher in die Irre, solange man den Sichtbarkeitsanteil nicht mitdenkt.

vCPM in der Praxis

In der Praxis eignet sich vCPM für Kampagnen, bei denen die sichtbare Präsenz einer Marke im Vordergrund steht und weniger der direkte Klick. Die Active-View-Kennzahlen helfen, Platzierungen mit hohem Sichtbarkeitsanteil zu identifizieren und wenig sichtbare Umfelder auszuschließen.

Für Kanzleien und Unternehmen mit klarem Fokus auf Anfragen und Conversions ist vCPM selten das erste Modell, da es auf Wahrnehmung statt auf Handlung optimiert. Es wird interessant, sobald eine gezielte Bekanntheitskampagne im Display-Umfeld geplant ist, bei der es darauf ankommt, dass Anzeigen wirklich gesehen werden.

Häufige Fragen zu vCPM

vCPM steht für sichtbarer CPM, also den Tausend-Kontakt-Preis für sichtbare Impressionen. Beim vCPM zahlen Sie nur für Einblendungen, die tatsächlich im Blickfeld des Nutzers waren, gemessen über die Sichtbarkeitstechnologie Active View.

Beim klassischen CPM zahlen Sie für jede tausend Einblendungen, auch für unsichtbare. Beim vCPM werden nur sichtbare Impressionen berechnet. Deshalb lassen sich die Tausend-Kontakt-Preise beider Modelle nicht direkt vergleichen, ohne den Sichtbarkeitsanteil zu berücksichtigen.

vCPM eignet sich vor allem für Branding- und Reichweitenkampagnen im Display-Umfeld, bei denen die sichtbare Präsenz zählt. Für Kampagnen mit dem Ziel direkter Anfragen oder Verkäufe sind klick- oder conversionbasierte Modelle in der Regel besser geeignet.

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