Suchmaschinen haben die robots.txt und die sitemap.xml — KI-Systeme bekommen die llms.txt: eine einfache Textdatei im Hauptverzeichnis Ihrer Website, die Sprachmodellen einen kuratierten Überblick über Ihre wichtigsten Inhalte gibt. Der Standard ist jung, kostet fast nichts — und die wenigsten Kanzleien haben ihn. Genau das ist die Gelegenheit.
Was die llms.txt macht — und was nicht
Die Datei ersetzt keine guten Inhalte und garantiert keine Empfehlung. Sie löst ein praktisches Problem: KI-Crawler haben begrenzte Kapazität pro Website. Die llms.txt sagt ihnen in Markdown-Struktur, welche Seiten die wichtigsten sind — Leistungen, Rechtsgebiete, Ratgeber, Ansprechpartner — und worum es dort geht. Weniger Raten, besseres Verständnis, korrektere Antworten über Ihre Kanzlei.
Aufbau in fünf Minuten verstanden
- Überschrift: Name und Ein-Satz-Beschreibung der Kanzlei
- Abschnitte mit Links: Rechtsgebiete, Standorte, Team, Fachbeiträge — je mit Kurzbeschreibung
- Optional llms-full.txt: eine ausführliche Variante mit den vollständigen Kerninhalten für Modelle, die tiefer lesen
Einrichtung und Pflege
Technisch ist es eine Textdatei unter ihredomain.de/llms.txt — bei modernen Websites in Minuten eingerichtet. Wichtiger als die Technik ist die Pflege: Neue Rechtsgebietsseiten, Leitfäden und Standorte gehören zeitnah ergänzt, damit die Datei aktuell bleibt. Prüfen Sie außerdem, dass Ihre robots.txt die relevanten KI-Crawler nicht aussperrt — sonst läuft die beste llms.txt ins Leere.
Fazit
Die llms.txt ist die günstigste GEO-Maßnahme überhaupt: eine Stunde Aufwand für dauerhaft bessere Lesbarkeit Ihrer Kanzlei durch KI-Systeme.
- Datei ins Hauptverzeichnis, kuratiert statt vollständig
- KI-Crawler in der robots.txt zulassen
- Bei neuen Inhalten mitpflegen
Tiefer einsteigen
Dieser Artikel ist Teil unseres Ratgebers. Den großen Zusammenhang — mit allen Zahlen, Vergleichen und dem kompletten Fahrplan — finden Sie im Leitfaden:
Titelbild: KI generiertes Bildmaterial.





