Standortberichte in Google Ads zeigen, an welchen geografischen Orten Anzeigen ausgeliefert wurden und wie sie dort abschneiden. Sie schlüsseln Kennzahlen wie Klicks, Kosten und Conversions nach Ländern, Regionen, Städten oder kleineren Einheiten auf. So wird sichtbar, welche Standorte effizient sind und wo Gebotsanpassungen oder Ausschlüsse sinnvoll sein können.
Wie funktionieren Standortberichte?
Google Ads erfasst, in welchen geografischen Gebieten Anzeigen ausgespielt werden, und stellt diese Daten in Standortberichten dar. Unterschieden werden dabei der Standort der Nutzer und der Standort, für den sich Nutzer interessieren. Die Berichte reichen von Länderebene bis zu kleineren Einheiten wie Städten oder Postleitzahlgebieten.
Auf Grundlage dieser Daten lassen sich Gebotsanpassungen je Standort setzen, unrentable Gebiete ausschließen oder die Zielregionen anpassen. In Kombination mit Radius-Targeting oder standortbezogener Ausrichtung entsteht so eine feinere geografische Steuerung der Auslieferung.
Warum sind Standortberichte wichtig?
Die geografische Nachfrage und der Wettbewerb schwanken erheblich. Ein Standort kann viele günstige Conversions liefern, ein anderer nur teure Klicks. Standortberichte machen diese Unterschiede sichtbar und ermöglichen es, Budget auf die ergiebigen Gebiete zu lenken.
Für lokal tätige Anbieter wie eine Kanzlei mit regionalem Einzugsgebiet ist das besonders relevant: Anfragen aus dem tatsächlichen Einzugsgebiet sind meist wertvoller als weit entfernte Klicks. Standortberichte helfen, die Ausrichtung auf die wirtschaftlich sinnvollen Regionen zu schärfen und Streuung zu vermeiden.
Standortberichte in der Praxis
In der Praxis prüft man regelmäßig, welche Regionen Conversions zu welchen Kosten liefern, und passt Gebote entsprechend an oder schließt schwache Gebiete aus. Wichtig ist, die Einstellung zu beachten, ob auf den tatsächlichen Aufenthaltsort oder auf das Suchinteresse ausgerichtet wird, da dies die Auslieferung stark beeinflusst.
Ein häufiger Fehler ist, ausschließlich auf Länder- oder Bundeslandebene zu schauen und feinere Muster zu übersehen. Auch sollten Entscheidungen auf ausreichenden Fallzahlen beruhen — einzelne Conversions in einer kleinen Region sind kein belastbarer Beleg für dauerhafte Gebotsanpassungen.