Preisassets (früher Preiserweiterungen) sind ein Assettyp in Google Ads, der unter einer Suchanzeige mehrere Angebote mit Preis anzeigt. Jede Karte enthält einen Titel, eine kurze Beschreibung, einen Preis und einen eigenen Link. So sehen Nutzer bereits in den Suchergebnissen konkrete Leistungen samt Preisspanne und können gezielt auf ein Angebot klicken.
Wie funktionieren Preisassets?
Ein Preisasset besteht aus mehreren Kärtchen (meist drei bis acht), die als horizontale Liste unter der Anzeige erscheinen. Jede Karte hat einen Header, einen Preis mit Währungsangabe, optional einen Zusatz wie „ab“ oder „pro Stunde“, eine kurze Beschreibung und eine eigene Ziel-URL. Nutzer können jede Karte einzeln anklicken.
Die Karten lassen sich in Kategorien organisieren, etwa nach Leistungen, Kategorien oder Standorten. Wie andere Assets ist die Einblendung nicht garantiert und hängt von Gerät, Anzeigenrang und Auktion ab. Auf Mobilgeräten sind Preisassets besonders sichtbar, weil sie einen großen Teil des Bildschirms einnehmen können.
Warum sind Preisassets wichtig?
Preisassets schaffen Transparenz und ziehen Nutzer an, die bereits eine Vorstellung vom Preis erwarten. Wer einen Preis nennt, spricht kaufbereitere Interessenten an und filtert unpassende Klicks tendenziell vor. Gleichzeitig vergrößern die Karten die Anzeige und können die Klickrate erhöhen.
Nicht jedes Geschäft eignet sich für offene Preisangaben. Bei individuellen Dienstleistungen — etwa anwaltlicher Beratung mit stark fallabhängigem Aufwand — sind pauschale Preise oft schwierig und teils berufsrechtlich sensibel. Hier eignen sich Preisassets eher für klar kalkulierbare Leistungen wie Erstberatung oder standardisierte Pakete, sofern zulässig.
Preisassets in der Praxis
In der Praxis definiert man eine Kategorie und legt mehrere konsistente Karten an, deren Preise und Beschreibungen aktuell gehalten werden müssen. Veraltete Preise in der Anzeige wirken unseriös und können zu Beanstandungen führen. Jede Karte sollte auf eine passende, spezifische Zielseite verlinken statt pauschal auf die Startseite.
Als Fehler gilt, Preisassets mit unrealistisch niedrigen Lockpreisen zu füllen oder Preise zu nennen, die auf der Zielseite nicht wiederzufinden sind. Die Angaben in Anzeige und auf der Landingpage müssen übereinstimmen, damit das Nutzererlebnis stimmig bleibt und die Richtlinien eingehalten werden.