Eine Landingpage ist eine eigenständige Webseite, auf der Besucher nach dem Klick auf eine Anzeige, einen Suchtreffer oder einen Link „landen“. Sie ist auf ein einziges Ziel ausgerichtet, etwa eine Anfrage, eine Anmeldung oder einen Kauf, und verzichtet bewusst auf ablenkende Elemente wie umfangreiche Navigation. Landingpages sind ein zentrales Instrument in Werbekampagnen und der Leadgenerierung.
Wie funktioniert eine Landingpage?
Eine Landingpage nimmt das Versprechen der Anzeige oder des Links auf und führt es konsequent fort: Wer auf eine Anzeige zu „Arbeitsrecht Kündigung“ klickt, erwartet eine Seite genau zu diesem Thema — nicht die allgemeine Startseite. Diese inhaltliche Übereinstimmung zwischen Anzeige und Zielseite verbessert die Nutzererfahrung und wirkt sich bei Google Ads über den Qualitätsfaktor auch auf Klickpreise aus.
Der typische Aufbau folgt einer klaren Dramaturgie: eine prägnante Überschrift mit dem zentralen Nutzenversprechen, unterstützende Argumente, Vertrauenselemente wie Bewertungen oder Referenzen, und ein deutlich sichtbarer Call-to-Action, etwa ein Kontaktformular oder eine Telefonnummer. Alles auf der Seite dient dem einen Conversion-Ziel; weiterführende Links werden auf das Nötigste reduziert.
Warum sind Landingpages wichtig?
Wer Besucher aus bezahlten Kampagnen auf allgemeine Startseiten leitet, verschenkt Budget: Die Besucher müssen sich das passende Angebot selbst zusammensuchen, viele springen ab. Eine fokussierte Landingpage erhöht die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass aus dem teuer eingekauften Klick eine Anfrage wird. Damit entscheidet die Zielseite wesentlich über die Wirtschaftlichkeit einer Kampagne.
Für Kanzleien bedeutet das konkret: Pro beworbenem Rechtsgebiet eine eigene Landingpage, die Sprache, Problem und Lösung der jeweiligen Zielgruppe trifft — die Kündigungsschutz-Seite spricht Arbeitnehmer anders an als die Seite zur Unternehmensnachfolge.
Typische Fehler bei Landingpages
Häufige Schwächen sind unklare Überschriften, mehrere konkurrierende Handlungsaufforderungen, lange Formulare mit unnötigen Pflichtfeldern und fehlende Vertrauenselemente. Auch technische Mängel kosten Conversions: langsame Ladezeiten, schlechte mobile Darstellung oder Formulare ohne verständliche Fehlermeldungen.
Landingpages sind außerdem kein einmaliges Projekt. Erst durch kontinuierliches Testen — etwa verschiedener Überschriften, Formularlängen oder Seitenaufbauten per A/B-Test — zeigt sich, welche Variante die meisten Besucher konvertiert. Schon kleine Verbesserungen der Conversion-Rate senken die Kosten pro Anfrage spürbar.