Der Header ist der Kopfbereich einer Website, der auf allen Seiten sichtbar ist und die zentralen Orientierungselemente bündelt: Logo, Hauptnavigation, oft eine Telefonnummer oder ein Kontakt-Button, manchmal eine Suchfunktion. Er bildet den konstanten Rahmen der Website und ermöglicht Besuchern, von jeder Unterseite aus zu den wichtigsten Bereichen zu gelangen.
Was gehört in den Header?
Standard ist das Logo links, das per Klick zur Startseite führt — eine Konvention, die Besucher verinnerlicht haben. Daneben oder darunter liegt die Hauptnavigation mit den wichtigsten Seiten. Rechts platzieren viele Websites ein hervorgehobenes Element für die zentrale Aktion: bei Dienstleistern und Kanzleien typischerweise die Telefonnummer oder einen Kontakt- beziehungsweise Terminbuchungs-Button.
Weniger ist mehr: Jedes zusätzliche Element konkurriert um Aufmerksamkeit. Suchfeld, Sprachumschalter oder Login gehören nur in den Header, wenn sie tatsächlich regelmäßig gebraucht werden. Auf Mobilgeräten verdichtet sich der Header meist auf Logo, Menü-Symbol (Burger-Icon) und gegebenenfalls einen Anruf-Button.
Warum ist der Header wichtig?
Der Header ist das stabilste Element der gesamten Website: Er erscheint auf jeder Seite an derselben Stelle und gibt Besuchern jederzeit Orientierung — wo bin ich, wohin kann ich, wie erreiche ich den Anbieter. Eine klare Kopfzeile senkt die Hürde zur Kontaktaufnahme erheblich, weil der Weg dorthin nie mehr als einen Blick entfernt ist.
Für die Conversion ist der Header oft unterschätzt: Ein dauerhaft sichtbarer Kontakt-Button oder eine Telefonnummer im Kopfbereich verkürzt den Weg zur Anfrage von jeder Stelle der Seite aus. Bei mobilen Besuchern kann eine direkt anklickbare Rufnummer den Unterschied zwischen Anruf und Absprung ausmachen.
Header in der Praxis
Viele Websites nutzen einen „sticky“ Header, der beim Scrollen am oberen Bildschirmrand haften bleibt. Das hält Navigation und Kontaktmöglichkeit permanent verfügbar, kostet aber Bildschirmfläche — auf Mobilgeräten sollte ein solcher Header deshalb besonders flach ausfallen oder sich beim Herunterscrollen verkleinern.
Technisch zählt der Header zum sofort sichtbaren Bereich und sollte entsprechend schnell laden: Das Logo als komprimierte Datei oder SVG, keine blockierenden Skripte, stabile Höhe ohne Nachspringen. Ein Header, der sich beim Laden verschiebt, verschlechtert den Cumulative Layout Shift und wirkt unruhig.