GPT steht für Generative Pre-trained Transformer und bezeichnet eine Familie großer Sprachmodelle, die auf der Transformer-Architektur basieren. Diese Modelle werden zunächst auf riesigen Textmengen vortrainiert und lernen dabei, den jeweils nächsten Textbaustein vorherzusagen. Dadurch können sie zusammenhängende Texte erzeugen, Fragen beantworten und Sprache verarbeiten. GPT ist die technische Grundlage von Anwendungen wie ChatGPT.
Wie funktioniert GPT?
Der Name beschreibt die drei Kernprinzipien: Generative bedeutet, dass das Modell neue Inhalte erzeugt. Pre-trained verweist auf das Vortraining auf großen Textmengen, bevor das Modell für konkrete Aufgaben genutzt wird. Transformer bezeichnet die zugrunde liegende neuronale Architektur.
Im Kern lernt ein GPT-Modell, aus einer gegebenen Wortfolge das nächste Token vorherzusagen. Aus dieser scheinbar einfachen Aufgabe entsteht durch das Training auf enormen Datenmengen die Fähigkeit, grammatikalisch und inhaltlich zusammenhängende Texte zu bilden. Über einen Prompt steuert der Nutzer, worüber und in welchem Stil das Modell schreibt.
Wofür wird GPT eingesetzt?
GPT-Modelle werden für Texterstellung, Zusammenfassungen, Übersetzungen, Recherche-Unterstützung, Chatbots und die Beantwortung von Fragen genutzt. Im Marketing helfen sie beim Entwerfen von Anzeigentexten, Blogartikeln, E-Mails oder FAQ, wobei die Ergebnisse redaktionell geprüft werden sollten.
Für Kanzleien und Unternehmen können GPT-basierte Werkzeuge Routineaufgaben beschleunigen, etwa das Formulieren von Entwürfen oder das Strukturieren von Informationen. Wichtig ist der bewusste Umgang mit sensiblen Daten und die Kontrolle der Inhalte, da Modelle Fehler machen oder Fakten erfinden können.
Warum ist GPT wichtig?
GPT-Modelle haben generative KI einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und die Art verändert, wie Texte erstellt und Informationen gesucht werden. Sie sind ein zentraler Baustein moderner KI-Assistenten und beeinflussen zunehmend, wie Nutzer Antworten finden.
Für das Online-Marketing ergeben sich daraus zwei Seiten: GPT als Produktionswerkzeug für Inhalte und GPT-basierte Suchsysteme als neuer Kanal, über den Nutzer auf Angebote stoßen. Wer Inhalte klar, korrekt und gut strukturiert aufbereitet, erhöht die Chance, in solchen KI-Antworten berücksichtigt zu werden.