Empfehlungen in Google Ads sind automatisch generierte Optimierungsvorschläge, die das System auf Basis von Kontodaten und Trends erstellt. Sie reichen von Gebots- und Budgetanpassungen über neue Keywords bis zu Anzeigenerweiterungen und fließen in den Optimierungsfaktor ein. Werbetreibende können jede Empfehlung einzeln annehmen, ablehnen oder ignorieren.

Wie funktionieren Empfehlungen in Google Ads?
Google analysiert das Konto sowie Auktions- und Markttrends und schlägt Maßnahmen vor, die die Leistung verbessern sollen. Die Empfehlungen erscheinen im gleichnamigen Bereich und sind nach Themen wie Gebote, Keywords, Anzeigen oder Reparaturen gruppiert. Zu jeder Empfehlung nennt Google einen erwarteten Effekt.
Der Optimierungsfaktor fasst zusammen, wie gut ein Konto aus Sicht von Google eingerichtet ist; das Annehmen von Empfehlungen erhöht ihn. Empfehlungen lassen sich manuell prüfen und einzeln umsetzen. Optional können bestimmte Typen automatisch angewendet werden, was allerdings mit Bedacht konfiguriert werden sollte.
Warum sind Empfehlungen wichtig — und mit Vorsicht zu genießen?
Empfehlungen können echte Chancen aufzeigen: fehlende Anzeigenerweiterungen, ungenutzte Keywords oder technische Probleme. Als Prüfliste sind sie nützlich, um nichts Offensichtliches zu übersehen. Der Optimierungsfaktor liefert zudem einen groben Anhaltspunkt für den Einrichtungsstand.
Zugleich verfolgt Google mit vielen Empfehlungen eigene Interessen, etwa breitere Keyword-Optionen oder höhere Budgets. Nicht jeder Vorschlag passt zur Strategie des Werbetreibenden. Das unkritische, automatische Anwenden kann Streuverluste erhöhen oder die Kontrolle über das Konto verringern. Empfehlungen sind Vorschläge, keine Pflicht.
Empfehlungen in der Praxis
In der Praxis geht man die Empfehlungen regelmäßig durch, übernimmt sinnvolle Punkte wie fehlende Assets oder Tracking-Reparaturen und lehnt Vorschläge ab, die der Strategie widersprechen. Ein hoher Optimierungsfaktor ist kein Selbstzweck; wichtiger ist, dass die umgesetzten Maßnahmen zum Ziel passen.
Die automatische Anwendung sollte man nur für unkritische, klar vorteilhafte Empfehlungstypen aktivieren und regelmäßig über den Änderungsverlauf kontrollieren. So bleibt die Kontrolle beim Werbetreibenden, während man dennoch von den nützlichen Hinweisen profitiert.