Cost per Action (CPA) bezeichnet die Kosten, die für eine definierte Nutzeraktion anfallen — etwa eine Kontaktanfrage, eine Anmeldung oder einen Kauf. Der CPA berechnet sich aus den gesamten Werbekosten geteilt durch die Anzahl der erzielten Aktionen (Conversions). Er ist eine der wichtigsten Steuerungsgrößen im Performance-Marketing, weil er Werbekosten direkt mit messbaren Ergebnissen verknüpft.

Wie wird der Cost per Action berechnet?
Die Formel ist einfach: Werbekosten geteilt durch Anzahl der Conversions. Gibt eine Kanzlei beispielsweise 1.000,00 Euro für Google Ads aus und erhält darüber 20 Kontaktanfragen, liegt der CPA bei 50,00 Euro pro Anfrage. Welche Aktion als Conversion zählt, legt der Werbetreibende selbst fest — vom Formular-Absenden über den Anruf bis zum abgeschlossenen Kauf.
Voraussetzung für einen belastbaren CPA ist sauberes Conversion-Tracking. Werden Anrufe oder Formulare nicht erfasst, erscheint der CPA künstlich hoch; werden unqualifizierte Aktionen mitgezählt, wirkt er zu günstig. Die Definition der Zielaktion entscheidet also maßgeblich über die Aussagekraft der Kennzahl.
Warum ist der CPA wichtig?
Der CPA beantwortet die zentrale Frage jeder Werbekampagne: Was kostet mich ein Ergebnis? Klicks und Impressionen sagen wenig darüber aus, ob Werbung wirtschaftlich ist — der CPA schon. Er macht Kampagnen, Kanäle und Zielgruppen direkt vergleichbar: Liefert die Suchkampagne Anfragen für 40,00 Euro und die Display-Kampagne für 120,00 Euro, ist die Budgetentscheidung naheliegend.
Sinnvoll wird der CPA im Verhältnis zum Wert einer Aktion. Bringt ein durchschnittliches Mandat mehrere tausend Euro Honorar, kann auch ein CPA im dreistelligen Bereich hochprofitabel sein. Der CPA sollte deshalb nie isoliert, sondern immer gemeinsam mit Abschlussquote und Auftragswert betrachtet werden.
CPA in der Praxis: Steuerung und typische Fehler
In Google Ads lässt sich der CPA aktiv steuern: Mit der Gebotsstrategie Ziel-CPA gibt der Werbetreibende einen Wunschwert vor, und das System optimiert die Gebote automatisch darauf. Wichtig ist, den Zielwert realistisch zu setzen — ein zu aggressiv niedriger Ziel-CPA drosselt die Ausspielung und kann das Anfragevolumen einbrechen lassen.
Ein häufiger Fehler ist die Optimierung auf den falschen CPA: Wer nur den Preis pro Klick-Conversion senkt, aber die Qualität der Anfragen ignoriert, bekommt günstige, aber wertlose Leads. Besser ist es, die Kennzahl bis zum tatsächlichen Abschluss weiterzudenken — also die Kosten pro gewonnenem Mandat oder Kunden zu betrachten.