Conversions maximieren ist eine automatische Smart-Bidding-Strategie in Google Ads, die das Budget so einsetzt, dass darüber möglichst viele Conversions entstehen. Der Algorithmus prognostiziert für jede Auktion die Conversion-Wahrscheinlichkeit und bietet entsprechend. Optional lässt sich ein Ziel-CPA hinterlegen, um zusätzlich die Kosten pro Conversion zu steuern.

Wie funktioniert Conversions maximieren?
Die Strategie nutzt maschinelles Lernen, um bei jeder einzelnen Auktion abzuschätzen, wie wahrscheinlich ein Klick zu einer Conversion führt. Signale wie Gerät, Standort, Tageszeit, Suchbegriff und Browserverlauf fließen in Echtzeit ein. Für vielversprechende Auktionen bietet Google höher, für unwahrscheinliche niedriger, damit das Tagesbudget in möglichst viele Conversions umgesetzt wird.
Ohne hinterlegten Ziel-CPA versucht die Strategie, das komplette Budget auszuschöpfen und dabei die Conversion-Zahl zu maximieren. Wird zusätzlich ein Ziel-CPA gesetzt, steuert Google die Gebote so, dass die durchschnittlichen Kosten pro Conversion in der Nähe dieses Werts liegen. Voraussetzung für gute Ergebnisse ist ein korrekt eingerichtetes Conversion-Tracking.
Warum ist Conversions maximieren wichtig?
Für die meisten Werbetreibenden sind nicht Klicks, sondern messbare Ergebnisse das Ziel: ausgefüllte Kontaktformulare, Anrufe, Terminbuchungen oder Käufe. Conversions maximieren richtet die Gebote genau darauf aus und nimmt die manuelle Gebotspflege ab. Das ist besonders bei vielen Keywords und schwankendem Wettbewerb effizienter als feste Klickgebote.
Die Strategie braucht ausreichend Conversion-Daten, um verlässlich zu lernen. Als Faustregel gelten einige Dutzend Conversions pro Monat je Kampagne als hilfreiche Grundlage; darunter arbeitet der Algorithmus mit größerer Unsicherheit. Für eine Kanzlei bedeutet das: erst wenn Anfragen sauber getrackt werden, spielt die Strategie ihre Stärke aus.
Conversions maximieren in der Praxis
In der Praxis startet man häufig ohne Ziel-CPA, um dem System Spielraum zum Lernen zu geben, und ergänzt den Zielwert später, wenn genügend Daten vorliegen. Der Ziel-CPA sollte realistisch am bisher erreichten Kosten-pro-Conversion-Niveau ausgerichtet sein und nicht künstlich niedrig angesetzt werden, weil das die Auslieferung stark bremst.
Wichtig ist außerdem, welche Conversion-Aktionen als primär gewertet werden. Zählt das Konto unwichtige Mikro-Aktionen mit, optimiert die Strategie in die falsche Richtung. Regelmäßige Kontrolle der gemessenen Conversions und der Suchbegriffe hält die Optimierung auf Kurs.