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Positionierung als Anwalt: Warum Spezialisierung deutlich mehr Mandate bringt

Positionierung als Anwalt: Warum Spezialisierung deutlich mehr Mandate bringt

Wer alles anbietet, überzeugt niemanden. Alexander Börsig erklärt, warum das meist kein Marketing-Problem ist – sondern ein Vertriebsproblem.

Viele Kanzleien haben kein Marketing-Problem. Sie haben ein Positionierungsproblem. Der Unterschied ist entscheidend – weil die falsche Diagnose zur falschen Lösung führt. Mehr Google Ads und bessere Rankings helfen einer Kanzlei, die zu breit aufgestellt ist, nur begrenzt. Mandanten suchen Spezialisten – nicht Generalisten.

Warum Breite Schwäche signalisiert

„Wir beraten in Arbeitsrecht, Familienrecht, Mietrecht und Strafrecht“ – diese Formulierung, die auf unzähligen Kanzlei-Websites steht, klingt nach einem vollständigen Angebot. Für potenzielle Mandanten mit einem konkreten Problem klingt es nach etwas anderem: nach Allgemeinpraktiker.

Ein Mandant, der seinen Arbeitsvertrag verloren hat und einen Fachanwalt für Arbeitsrecht sucht, vergibt seinem Vertrauen lieber an einen Anwalt, der genau dieses Gebiet als Kernkompetenz benennt – und nicht als dritten Punkt in einer langen Liste.

Was Alexander Börsig in Hunderten Kanzlei-Gesprächen gelernt hat

Alexander Börsig hat in seiner Arbeit als Executive Coach und Go-to-Market-Experte Hunderte Gespräche mit Kanzleiinhabern geführt. Sein Befund: Die meisten Kanzleien, die über zu wenige Anfragen klagen, positionieren sich für jeden. Und wer sich für jeden positioniert, wird für niemanden die erste Wahl.

Erfolgreiche Kanzleien beantworten drei Fragen klar: Welcher Mandant passt wirklich zu uns? Wofür sind wir die erste Wahl? Wie kommt der richtige Mandant von der Suche zu unserer Anfrage? Diese Fragen sind keine Marketing-Fragen. Sie sind strategische Unternehmensentscheidungen.

Positionierung schärfen: Ein Prozess, kein Rebranding

Kanzlei-Positionierung bedeutet nicht, ein neues Logo zu entwerfen oder die Website zu überarbeiten. Es bedeutet, im Markt klarer zu kommunizieren, wofür eine Kanzlei die erste Wahl ist. Das kann bedeuten, ein Rechtsgebiet in den Vordergrund zu stellen, eine Branche als Zielgruppe zu benennen (z.B. Technologie-Startups, Mittelstand, Freiberufler) oder eine Kombination aus Rechtsgebiet und Region als Kernpositionierung zu definieren.

Diese Klarheit hat direkte Auswirkungen auf das Marketing: SEO-Inhalte werden schärfer, Anzeigen zielgenauer, die Website-Struktur klarer. OMmatic kombiniert die strategische Positionierungsarbeit, die Alexander Börsig einbringt, mit der digitalen Umsetzung im Kanzleimarketing.

Fazit: Positionierung ist Wachstumsvoraussetzung

Wer nicht klar positioniert ist, kann sein Marketingbudget nicht effizient einsetzen. Jede verbesserte Positionierung erhöht den ROI jeder Marketingmaßnahme – weil Inhalte, Anzeigen und Website-Texte schärfer auf die richtige Zielgruppe ausgerichtet sind. OMmatic und Alexander Börsig beginnen die Zusammenarbeit mit jeder neuen Kanzlei immer mit der Positionierungsfrage.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Positionierung beschreibt, wofür eine Kanzlei im Markt bekannt sein möchte – welche Zielgruppe sie ansprechen will, welche Rechtsgebiete im Mittelpunkt stehen und wie sie sich von anderen Kanzleien unterscheidet.

Nicht unbedingt. Es geht darum, Prioritäten in der Kommunikation zu setzen. Eine Kanzlei kann weiterhin mehrere Rechtsgebiete bearbeiten, aber digital und im Marketing den Schwerpunkt kommunizieren, der am schärfsten zu Zielgruppe und Wachstumsstrategie passt.

Das Erstgespräch mit Alexander Börsig dauert 30 bis 60 Minuten und gibt bereits eine erste Orientierung. Der vollständige Positionierungs-Workshop und die Umsetzung in Marketingmaßnahmen dauern typischerweise drei bis sechs Wochen.

Positionierung definiert den strategischen Platz einer Kanzlei im Markt – also wofür man steht. Branding ist die visuelle und sprachliche Ausführung dieser Positionierung. Branding ohne Positionierung ist teures Dekor.

Gerade dann. Kanzleien mit breitem Portfolio neigen dazu, generisch zu kommunizieren und damit niemanden wirklich anzusprechen. Positionierung hilft, aus dem Gesamtportfolio die stratägisch wichtigsten Bereiche herauszuarbeiten und diese scharf zu kommunizieren.

Marcel Zirkel
Über den Autor
Marcel Zirkel
Geschäftsführer, Gesellschafter & Co-Gründer

Als Geschäftsführer, Gesellschafter und Co-Gründer der OMmatic GmbH verantwortet Marcel Strategie, Produktentwicklung und die Weiterentwicklung der Software-Plattform Trailblazer. Er bringt über 10 Jahre Erfahrung in SEO, SEA und Social Media mit und betreut mit seinem Team alle Kundenbelange.

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